15.08.2010

Room Mate & Cemetry

Guätä Morgä...wie immer am Sonntag Morgen steht ein feiner Zmorgen auf dem Programm, Schweizer Zeitung lesen per Internet und Emails, über die ich mich immer extrem freue und dann 10.00 Jogging und Yoga class, bevor es dann am Nachmittag wieder an die Arbeit geht. Am Samstag versuche ich immer einen Tag frei zu machen, sodass es dann 1.5 Tage Pause gibt. Wie ich das jeweils geniesse, ich bin dann aber auch immer wieder motiviert für die Uni, weil es momentan wirklich genial ist. Tönt etwas stier und stur, aber ich glaube es ist das Beste, das Ganze gut zu planen, damit die Balance stimmt und man sich immer auf ein Highlight in der Woche freuen kann. Das Ganze tönt wirklich etwas unspektakulär, (Uni, Sport, Essen, Wein, Schlafen und Samstag = Tag des Highlights) aber ich bin rundum glücklich so. Obwohl ich mir das Wochenende auch ganz anders vorstellen könnte, daran liegt es ja nicht.


Was das Wohnen anbelangt, es ist so praktisch, so nahe der Uni zu wohnen, einfach perfekt. Lene aus Norwegen sitzt mir gegenüber und ist bereits wieder an der Arbeit. Wir haben es gut, obwohl ich auch am Sonntag Morgen nicht ausschlafen kann...sie hat für meine Begriffe etwas eigenartige Angewohnheiten ;-) freue mich daher dann auch wieder auf mein eigenes Daheim. Aber man lernt ja spontan, offen und vorallem flexibel zu bleiben...

Noch etwas zur Kriminalität in Melbourne. Der Friedhof ist in nur einem Tag um 3 Tote (gewaltsam) reicher...(Auf dem Foto ist die Aussicht unserer 2-Zimmer Wohnung (ca. 35mxm) auf einen Friedhof, nicht der Friedhof, der ist riiiiiesig)...Am Freitag wurden an unserer Strasse um 5 Uhr abends zwei Männer auf offener Strasse erschossen und am Morgen war irgendwie ein Streit zweier Familien, was auch in einem Mord geendet hat (dies allerdings 5km entfernt). Aber laut den News scheint das doch zum Glück nicht alltäglich zu sein. Hatte in dieser Stadt noch nie Angst und es ist, wenn man nicht unbedingt in die schrägen Viertel geht, absolut problemlos als Frau um 1 Uhr nachts nach Hause zu gehen. Da fühle ich mich also im Bieler Bahnhof um Mitternacht unwohler...!

Zum Schluss noch ein riesiges Merci an meinen Bruder Pirmin, der innert 5 Minuten die Lösung meines Computerproblems gefunden hat, nachdem ich Stunden mit dem IT-Service der Uni zugebracht habe. MERCI!

Herzliche Grüsse aus dem wieder windigen und kühlen Melbourne (sitze wiedermal mit der Daunenjacke vor dem Computer)
Luzia

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